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Kirchner-Seminare Rhetorik Seminar: Presentation and Conversation

”Wer glaubt, etwas zu sein —
hat aufgehört, etwas zu werden. ”

 (Sokrates, 470-399 v. Chr.) 

Wir bieten seit 1972 sehr erfolgreich persönlichkeitsbildende Seminare und Privatissima an. Thematisch konzentrieren wir uns auf unterschiedliche Facetten der Rhetorik, der Dialektik und der Persönlichkeit des Teilnehmers. Über 35.000 Personen aus allen Branchen haben mittlerweile an unseren Veranstaltungen teilgenommen. Durch unsere Qualität, Erfahrung und Reputation gehören wir im Themenfeld von Rhetorik und Dialektik zu den etabliertesten Bildungsanbietern im deutschsprachigen Raum.

Aktuelle Projekte

"Das will ich auch können!"

Branche: Automotive | Unternehmen: Mittelstand | Projekt: Rede- und Gesprächskompetenz

Der Inhaber eines mittelständischen Unternehmens ist mit der eigenen rhetorischen Qualität unzufrieden. „Meine Geschäftsführer sprechen besser als ich“, so eröffnet er das Erstgespräch. Wir entwerfen ein individuelles Programm und begleiten ihn in halbtägigen Treffen über ein Jahr hinweg. Themen sind öffentliche Auftritte, Redenschreiben, Kritikgespräche und – Lebensqualität.

Quintessenz: "Zum Dichter wird man geboren, zum Redner wird man gemacht." (lat. Sprichwort)

Lieber kündigen als so weitermachen

Branche: Maschinenbau | Unternehmen: Mittelständisches Familienunternehmen | Projekt: Konfliktmoderation

Schlechte Stimmung, hohe Fluktuation, Eskalationen über den Betriebsrat – in dieser Situation engagiert uns eine Führungskraft, um die Konfliktthemen in seinem Bereich zu erheben und zu bearbeiten. In einem sechsmonatigen Prozess der gemeinsamen Aussprache bringen wir die Parteien an einen Tisch, thematisieren die gegenseitigen Kränkungen und Erwartungen und führen die Kollegen wieder in den Kontakt miteinander.

Quintessenz: Krisen in Teams sind oft Stellvertreterkonflikte

Presenting yourself

Branche: Energiewirtschaft | Unternehmen: Internationaler Energiekonzern | Projekt: M&A

Wie preist man sich und das eigene Unternehmen einem möglichen Investor gut an? Vor dieser Aufgabe steht das Executive commitee einer Tochtergesellschaft eines internationalen Energiekonzerns, die verkauft werden soll. Die begleitende Investmentbank engagiert uns kurzfristig, die vier Manager (CEO, CFO) in dieser emotional schwierigen Situation auf die zweieinhalbstündige Präsentation vorzubereiten. Kernthemen sind Präsentationstechniken, Argumentation und Q&A in den Investorengesprächen, die Arbeitssprache ist englisch.

Quintessenz: Entscheidend ist die Identifikation mit dem eigenen Anliegen, auch bei inneren Widerständen

Vom Kleinunternehmen zum Mittelständler

Branche: Kraftstoffvertrieb |  Unternehmen: Mittelständischer Familienbetrieb | Projekt: Aufbau eines PE-Programms

Ein kleineres Unternehmen (etwa 35 Mitarbeiter) agiert in seiner Personalentwicklung nur punktuell und letztlich unstrukturiert. Aufgrund des angestrebten starken Wachstums innerhalb der kommenden Jahre soll ein Programm zur Weiterbildung für das gesamte Unternehmen entworfen werden. Wir erarbeiten in Workshops den Bedarf, präsentieren den Eigentümern ein schlüssiges Konzept und führen erste Coachings, Seminare und Shadowing durch.

Quintessenz: Entwicklung beginnt bereits mit der Einsicht, etwas verändern zu müssen

Weniger Lampenfieber und mehr Souveränität

Branche: Dienstleistung | Unternehmen: Einzelperson | Projekt: Präsentations-Coaching

Starkes Lampenfieber und Versagensängste steigen in einer Teilnehmerin auf, wenn sie an die bevorstehende Präsentation bei einem Agenturpitch denkt. In einem eintägigen Coaching überarbeiten wir gemeinsam die Präsentation, stellen Kernbotschaften und Nutzen stärker heraus und üben den Auftritt mehrfach mit der Kundin ein. Ihr Vortrag wird sicherer, konzentrierter - und drei Tage später gewinnt sie den Etat.

Quintessenz: Professionelle Vorbereitung zahlt sich aus.

Über den Tellerrand schauen

Branche: Versicherungswirtschaft | Unternehmen: Internationaler Konzern | Projekt: Glaubwürdiges Auftreten

In der Versicherungsbranche geht es um „Einheiten und Produktion“ (= Verkauf im Fachjargon). Unter unserer Begleitung erarbeiten die Teilnehmer für sich ein erweitertes Führungs- und Gesprächsverständnis, das sich an ethischen Kriterien orientiert. Seit vielen Jahren begleiten wir die Top-Verkäufer und Führungskräfte und sensibilisieren sie für ein Auftreten jenseits des Funktionalen.

Quintessenz: Verkauf und Ethik passen eben doch zusammen.

„Das Loslassen fällt mir schwer!“

Branche: übergreifend | Unternehmen: Mittelständische Unternehmerfamilien | Projekte: Konflikte in der Regelung der Führungsnachfolge

Mehrere große und kleine Kreditinstitute ergreifen die Initiative und bitten uns, zunächst in einigen Vorträgen einem ausgewählten Kreis von Unternehmerfamilien die menschlichen Aspekte in der Unternehmensnachfolge zu verdeutlichen. In anschließenden beratenden Einzelgesprächen erörtern wir die Hindernisse, die manchem Senior psychisch noch Sorgen bereiten.

Quintessenz: Die Entscheidungsfähigkeit stabilisiert das Vertrauen in die nachfolgende Generation.

Neues Führungsverständnis

Branche: Energiewirtschaft | Unternehmen: Internationaler, börsennotierter Konzern | Projekt: Soziale Führungskompetenz

Das bisherige Führungsverständnis war durch Techniken und stereotype Methoden eingeübt worden. Die Stimmung in der hierarchischen Beziehung ist daher unpersönlich geblieben, menschlich kalt. Kaum persönliche Gespräche, schleppende Umsetzung von Entscheidungen. Die Konzernleitung bittet uns, die Persönlichkeiten der Führenden in einigen Workshops zu einer tieferen Selbstreflexion anzuleiten. Die Teilnehmer sehen, wie maskenhaft und ängstlich sie kommunizieren. Es beginnen offene Dialoge. In ergänzenden Einzelgesprächen analysieren wir innere Widerstände und bauen Hemmungen ab.

Erkenntnisgewinn: Führende müssen sich emotional öffnen, um persönliche Souveränität zu verkörpern.

Die Geschäftsleitung soll autonom werden

Branche: Maschinenbau | Unternehmen: Mittelständisches Familienunternehmen | Projekt: Konfliktanalyse

Der junge Gesellschafter und Erbe eines erfolgreichen Familienunternehmens steht unter dem Druck der übrigen Familien-Anteilseigner. Um seine Führungskompetenz zu beweisen, greift er in Entscheidungen der Geschäftsleitung ein. Die Geschäftsführer beginnen zu resignieren. Bei der Analyse dieses Spannungsfeld kristallisiert sich heraus, dass sich der Gesellschafter vom äußeren Erwartungsdruck kaum emanzipiert hat und somit die autonome Entwicklung der Geschäftsführung verhindert. Wir begleiten ihn und die Geschäftsführer in einem mehrjährigen Prozess, hin zu einem konstruktiven Miteinander.

Erkenntnisgewinn: Vordergründige Konflikte werden zu selten auf ihre latenten, noch verborgenen Ursachen hin analysiert.